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USA Routen und Tipps

Routen durch die USA

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So
1
Jan '12

Botschaft USA

Wer Fragen zum Thema Visum und Einreise hat, sollte sich sicherheitshalber an die Botschaft der USA wenden. Die Botschaft der USA kann man über den folgenden Link erreichen: Botschaft Homepage

In den folgenden Städten gibt es eine Botschaft / ein Konsulat der USA: Frankfurt, Leipzig, München, Hamburg und Düsseldorf.

 

Mo
10
Okt '11

Route von Los Angeles über den Yosemite National Park nach San Francisco

Wir befinden uns in Los Angeles und möchten uns auf den Weg nach San Francisco machen und planen einen Abstecher zum Yosemite National Park ein. Der Umweg, welcher einige Stunden zusätzliche Fahrtzeit bedeutet, lohnt sich auf jeden Fall. Der Yosemite National Park beherbergt nicht nur die berühmten Mammutbäume, sondern auch etliche beeindruckende Wasserfälle und Rundwege.
Außerdem wollen wir nicht auf dem schnellsten Weg nach San Francisco gelangen, sondern über den schönsten Weg: Über den Highway 1. Dieser führt am Meer entlang direkt nach San Francisco. Unterwegs kann man nicht nur die Küstenstraße genießen, sondern auch an einem ausgeschilderten Aussichtspunkt vor San Simeon eine Ansammlung von Seelöwen beobachten.

Eine Google Maps Route mit den Zwischenpunkten für ihr Navigationsgerät befindet sich unter diesem Link: Route
In die Route ist auch die Fahrt über die Golden Gate Bridge eingeplant, dies bietet sich an, kann aber auch wieder aus der Route entfernt werden.

Tipp: Der Yosemite National Park ist auch außerhalb der Saison gut besucht und daher sollte hier ein Motel schon vorher gebucht werden.

Diese Route hat eine reine Fahrtzeit von ca. 14 Stunden. Wir haben hierfür 3 Tage eingeplant:
Tag 1: Los Angeles -> Yosemite National Park = ca. 5 Stunden Fahrtzeit
Tag 2: Aufenthalt im National Park und Fahrt und Übernachtung 3-4 Stunden vor San Francisco
Tag 3: Weiterfahrt nach San Francisco

Rückwirkend betrachtet hätte man sicher noch einen ganzen Tag im Yosemite National Park verbringen können und dies würde ich auch jedem Leser empfehlen.

 

 

 

Mo
3
Okt '11

Route von Las Vegas nach Los Angeles

Diese Route führt durch einige originelle Western- und ehemaligen Minen-Städten. Die abwechslungsreiche Landschaft wechselt zwischen Wüste in Nevada und Farmland in Kalifornien.

Grundsätzlich kann die Route sehr einfach befahren werden, in dem die in der Route angegebenen Orte jeweils im Navigationsgerät eingegeben werden. Eine fertige Google Maps Route finden Sie am Ende der Beschreibung.

Tag 1:

Der Start ist in Las Vegas. Vom Strip geht es zum ersten Punkt, welchen Sie auch in Ihrem Navigationsgerät eingeben können: Coyote Springs. Zurückgelegt werden etwa 60 Meilen, was Sie innerhalb von einer Stunde schaffen sollten. Coyote Springs liegt mitten in der Wüste und wird ggf. von Ihnen kaum bemerkt werden, da es bis auf ein kleines Schild nicht sehr viel zu sehen gibt.

Weiter geht es auf der US-93, bis Sie an einer Kreuzung links abbiegen auf die NV-318 N/NV-375 N/State Hwy 375.

Das nächste Ziel wird ihr Navigationsgerät ggf. nicht kennen, ist aber dennoch besonders erwähnenswert. Der Ort Rachel ist die Heimat von Little A’Le’Inn (Website), einem Diner/Bar/Andenkenladen mit Kultstatus. Der Diner findet z.B. Erwähnung in diversen Hollywood Filmen und liegt in der Nähe der Area 51. Ein Foto mit der “abgestürzten” Untertasse vor dem Diner ist ein Must-Have…

Unser nächster Punkt ist der Ort Tonopah. Wer in Rachel noch nichts gegessen hat, kann hier z.B. in einem der vielen Burger-Restaurants halt machen und sich zu seinem Burger eine selbst gemachte Limonade und/oder Süßkartoffel-Pommes bestellen.

Unser letzter Punkt an diesem Tag ist Bishop. Bis hierhin sind wir insgesamt nun schon 6-7 Stunden reine Fahrtzeit unterwegs. Wem das zu viel ist, der findet auch in Tonopah bereits Schlafmöglichkeiten (Übersicht der Hotels in Tonopah).

In Bishop bieten sich an der Hauptstraße viele Übernachtungsmöglichkeiten an. Wir haben das Best Western Plus gewählt, welches für 130 USD ein angenehmes sauberes Zimmer mit zwei Queen-Size Betten, sowie einen Pool, ein Hot Tube und Fitnessraum bietet. Das Frühstück, bestehend aus Kaffee- und Gebäck kann bis 9 Uhr eingenommen werden.

Tag 2:
Wir starten in Bishop vom Best Western Plus Motel Richtung Lone Pine auf der US 395, welche eine recht stark befahrene Straße ist und nur wenig Abenteuergefühl verbreitet, aber dies ändert sich recht schnell nach Lone Pine. Mit etwas extra Zeit und vorzugsweise einem Offroad tauglichen Wagen bietet sich ein Ausflug zu den Alabama Hills an. Diese sollen bereits Drehort etlicher Western gewesen sein und bieten sehr schöne Fotomotive. Ein Rundweg (unbefestigte Straße) bietet hier die Route Movie Rd -> Hogback Rd -> Whitney Portal Rd. Je nach Fahrweise sollte mindestens eine Stunde Fahrtzeit einberechnet werden. Die Strecke ist größtenteils unbefestigt und ein Abweichen von den ausgewiesenen Straßen kann nicht nur zu erheblichen Strafen, sondern auch dazu führen, dass man sich verirrt. Dies gilt für alle Offroad-Touren in den weitläufigen Wüstengegenden der USA.

Nach Lone Pine fahren wir von der US 395 ab in Richtung Onyx. Nach ca. 20 Meilen erreichen wir den Lake Isabella, welcher einige Badegelegenheiten und Campingplätze bietet.  Vor Ihrer Fahrt nach Bodfish sollten Sie unbedingt tanken, da alle folgenden Orte nur noch über wenige Tankmöglichkeiten verfügen, wenn es überhaupt welche gibt.

Anschließend geht es weiter nach Bodfish und von dort über die Berge nach Twin Oaks, ein recht kleines Dorf mit vielen Farmen und wenig Infrastruktur. Der Weg führt anschließend weiter durch das Tal vorbei an offenen Rinder-Wiesen (Achtung: Rinder überqueren hier gerne auch die Straße) und einem Bach. Die gegend wird hier auch zunehmend grüner.

Das nächste Ziel ist Caliente. Dieser Ort kann leicht übersehen werden, da hier nur noch ein Güterbahnhof und eine Post existiert. Sie erreichen von Calliente aus jedoch sehr schnell den Blue Star Memorial Hwy (58). Je nach Lust kann von hier aus direkt Los Angeles angesteuert werden. Wenn noch eine Zwischenübernachtung eingelegt werden soll, bietet sich Lancaster an.

Als Übernachtungsmöglichkeit haben wir in Palmdale (kurz vor Lancaster) wieder ein Best Western Motel gewählt, welches hier bereits ab 70 USD zu haben war. Für Ihr Navigationsgerät: 600 West Palmdale Boulevard, Palmdale, CA 93551.

 

Google-Maps: Hier klicken

So
25
Sep '11

ESTA

ESTA (Electronic System for Travel Authorization) ist das elektronische Einreise-Bewilligungs-System der USA. Das System ermöglicht eine schnelle und einfache Beantragung der Einreisegenehmigung für Bürger, dessen Land am ESTA-Verfahren teilnimmt. Deutschland gehört so wie die meisten EU-Staaten natürlich dazu.

Link zu ESTA: Klick hier

Mit der Einreisegenehmigung können Sie allerdings nur als Tourist oder Geschäftsreisender maximal 90 Tage in den USA verbringen. Eine solche Einreisegenehmigung ist nicht gedacht für längere Aufenthalte wie z.B. ein Studium in den USA. Hierfür muss ein Visum beantragt werden.

Die ESTA-Webseite ist unter dem oben erwähnten Link auf Deutsch verfügbar und führt leicht verständlich durch die Anmeldung. Die gestellten Fragen sollten ehrlich beantwortet werden. Falschangaben können dazu führen, dass man Ihnen trotz Einreisegenehmigung die Einreise am Flughafen verweigern wird.

Nach Beantwortung aller Fragen muss eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 14 USD vorzugsweise per Kreditkarte beglichen werden. Sollten Sie keine Kreditkarte besitzen, empfiehlt es sich dringend vor der Einreise in die USA eine zu beantragen. Einen guten Übersicht über empfehlenswerte Kreditkarten finden Sie hier: Kreditkarten

 

Di
20
Sep '11

Allgemeine Tipps für Mietwagen in den USA

Für Rundreisen in den USA bietet sich ein SUV (Geländewagen an). Einige schöne Strecken sind nur über unbefestigte Straßen befahrbar.

Organisieren Sie sich bei längeren Zeiträumen (ab 1 Woche) ggf. ein eigenes Navigationsgerät mit USA-Karten, da das Mieten eines Navigationsgerätes bei den Verleihern entsprechend teuer ist.

Beachten Sie, dass ggf. nicht alle Versicherungen bereits bei Ihrer Reservierung ausgewählt wurden, oder aber, dass Sie für Zusatzfahrer und Fahrer unter 25 Jahren extra Gebühren zahlen müssen.

Grundsätzlich empfehlen wir den Verleiher Alamo. Die Wagen sind hier größtenteils recht neuwertig und in einem guten Zustand. Die Preise sind konkurrenzfähig und es gibt eine deutsche Vertretung (z.B. für Vorabfragen hilfreich).

Stellen Sie bei der Übergabe des Wagens ruhig Fragen, auch wenn die Mitarbeiter Ihnen den Wagen nur schnell übergeben wollen. Meistens muss normales Benzin getankt werden (87er), aber eine Nachfrage kann nicht schaden. Dieselfahrzeuge werden Sie hingegen kaum mieten können, was jedoch zumindest preislich (Diesel ist in den USA zumeist teurer) auch keinen Sinn machen würde.

Achten Sie darauf, ob Sie den Wagen vollgetankt zurück bringen müssen.

So
11
Sep '11

USA Einreise

Der erste Schritt, um sich auf seine Einreise in die USA vorzubereiten ist die Beantragung einer Einreisegenehmigung mittels des ESTA-Verfahrens. Alle Informationen hierzu finden Sie in unserem Artikel: Hier klicken

Sie sollten sich vergewissern, dass Sie einen gültigen Reisepass besitzen. Dieser muss nicht nur ausreichend gültig sein, sondern sollte außerdem den ESTA-Bestimmungen genügen:

  • Der Pass muss eine maschinenlesbare Zone enthalten.
  • 26. Oktober 2005 – Jeder VWP-Pass, der ab diesem Datum ausgestellt wurde, muss über ein digitales Foto verfügen.
  • 26. Oktober 2006 – Bei jedem VWP-Pass, der ab diesem Datum ausgestellt wurde, muss es sich um einen elektronischen Pass mit einem digitalen Chip handeln, der biometrische Daten zum Passinhaber enthält.

Quelle: ESTA

Der nächste Schritt zur erfolgreichen Einreise in den USA ist das Ausfüllen der Zoll-Anmeldung im Flugzeug. Kurz vor der Landung wird das Bordpersonal eine Zoll-Anmeldung verteilen. Auf dieser Zoll-Anmeldung müssen Sie angeben, ob Sie z.B. Lebensmittel oder andere Waren importieren. Außerdem müssen Sie Ihre erste Zieladresse angeben. Hierbei kann es sich z.B. um die Adresse Ihres ersten Hotels oder um Ihre Ferienwohnung handeln.

Ein Beispiel eines solchen Formulars finden Sie unter folgendem Link: Zollformular / Quelle: FH-NYC.de

Der letzte Schritt der Einreise ist das Gespräch mit dem Officer am Einreise-Schalter. Dieses kann je nach Laune sehr kurz sein, oder aber sehr detailreich. Bei der ersten Einreise werden Fingerabdrücke genommen und ein Foto gemacht. Meistens wird man kurz zum Grund und Dauer seiner Reise befragt.