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Mo
3
Mrz '14

Grand Canyon

Es war immer mein Traum, einmal den Grand Canyon zu sehen. Endlich war es soweit. Ich stand am Südrand des Canyons und schaute in die Tiefe. Die Schlucht des Canyons ist knapp zwei Kilometern tief, die der Colorado River hier als ein Wunder der Natur in den harten Stein während Jahrmillionen geschnitten hat. Der Anblick ist einfach atemberaubend. Ich ging zum Visitor Center am South Rim. Es war viel Betrieb, die Menschen stauten sich an dem Tag an den Aussichtspunkten rund um das Visitor Center. Doch ich wollte weiter zum Besucherzentrum des Grand Canyons am Nordrand. Ich hatte noch eine Fahrt von fünf Stunden dahin vor mir, deshalb fuhr ich nach einer Zeit des Staunens weiter. Der Weg führte durch beeindruckende Landschaften. Ich stieg immer wieder aus. Die Zeit verging im Eiltempo. Deshalb stellte ich meine Reiseplanung um und übernachtete am Südende des Grand Canyons in meinem Wohnmobil.

Der Skywalk

Am nächsten Morgen fuhr ich in das Hualapai Reservat zu dem weltberühmten gläsernen Skywalk über der Tiefe des Canyons. Em Ende des Skywalks war ich etwa 20 Meter von den Felswänden des Canyonrandes entfernt. Unter mir nur Glas und ein Blick, der etwa 250 Meter in die Tiefe geht. Wer das schwebende Gefühl, nur durch eine Glasscheibe vom Abgrund getrennt über dem Canyon zu laufen, erleben möchte, der muss sich Überzieher über seine Schuhe streifen, damit das Glas auf keinen Fall beschädigt wird. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme, die verständlich, jedoch ziemlich schade ist: Niemand darf seine Kamera auf den Skywalk dabei haben. Nicht einmal das Handy darf mitgenommen werden, aus Angst, dass beim Herunterfallen von harten Gegenständen die Glasoberfläche des Skywalks zerschrammt werden könnte. Trotz des happigen Preises lohnt sich der Besuch des Skywalks über dem Grand Canyon. Dort oben zu sein ist ein überwältigendes Erlebnis.

Am North Rim

Die Fahrt ging weiter bis zum North Rim. Unterwegs kaufte ich noch ein paar Lebensmittel ein und tankte nach. Von der Grand Canyon Lodge zog ich zu Fuß weiter. Über einen steilen Fußweg kam ich zum Bright Angel Point, einem bekannten und beliebten Aussichtspunkt. Hier eröffnet sich der Blick in zwei der Nebencanyons des Grand Canyons. Nun ging es den kurzen Weg zurück zur Lodge und weiter, immer direkt am Rand des Grand Canyons entlang, zu dem am Nordrand gelegenen Campingplatz. Der Weg ist nur etwa 3 Kilometer lang. Doch die Ausblicke und Eindrücke ließen mich immer wieder stehen bleiben, nur um einfach zu schauen. Es gibt auf dem Weg Aussichtspunkte, an denen man einen Blick in das angrenzende Reservat der Navajo-Indianer und in das Wüstengebiet der Paintes Desert hat.
Ich musste zurück. Ich bedauerte, nicht mehr Zeit am Grand Canyon eingeplant zu haben. Aber der Plan, zurückzukommen und den Canyon zu Fuß zu durchqueren, stand schon bei der Abfahrt fest.

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